Die Steinwerkstatt

ist ein kleiner Steinmetz- und Bildhauerbetrieb, eingebettet in ein beschauliches dörfliches Umfeld.

Die Philosophie der Steinwerkstatt besteht darin, dem Namen Werkstatt gerecht zu werden.
In einer Werkstatt soll gewerkelt werden, nicht gefertigt oder produziert.

Wie ist das zu verstehen?
Im Vordergrund steht Qualität, nicht Quantität.

Vita

Thomas Simon | Steinmetz- und Steinbildhauermeister | Staatlich geprüfter Gestalter
Jahrgang 1971 | Abitur am Kolleg St. Sebastian 1991 |
Ausbildung bei Peter Gutmann, Endingen 1991-1994 ,Steinmetz- und Steinbildhauermeister Restaurator | Gesellenjahr bei Peter Gutmann 1994 - 1995 |
Firma Luther Naturstein GmbH, Freiburg 1995 -1998 |
Fachschule für Steingestaltung, Freiburg 1998 - 2000 |
Gestalterprüfung 2000 an der Fachschule für Steingestaltung, Freiburg | Meisterprüfung 2000 vor der Handwerkskammer Freiburg |
Firma Carola Sonntag, Pfullendorf 2000 - 2001, Steinmetz- und Steinbildhauermeisterin Restauratorin |
Gründung der Steinwerkstatt 2001

Der Steinmetz und Steinbildhauer

Der Steinbildhauer bearbeitet Naturstein nach künstlerisch-gestalterischen Gesichtspunkten. Dafür stellt er meist zunämeist Modelle nach eigenen Entwürfen aus Ton oder Gips her, die er dann maßgerecht auf den Stein überträgt. Er behaut, schleift oder poliert den Stein mit Werkzeugen und Maschinen und modelliert daraus ein künstlerisches Objekt, zum Beispiel eine Steinskulptur.
In der Restaurierung von Baudenkmälern und historischen Kunstwerken aus Stein rekonstruiert er fehlende Teile oder bessert Schäden durch Steinergänzungsmassen aus. Bei der Gestaltung von Ornamentalik und Schrift auf Grabsteinen ist sowohl künstlerisches als auch handwerkliches Geschick verlangt. Er trifft selbst die Auswahl der geeigneten Natursteinblöcke und trägt Sorge für deren fachgerechten Transport.
Er ist sowohl in Werkstätten und Werkhöfen als auch auf Bauhütten und im Freien tätig.
Das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk weist ein außergewöhnlich breites Tätigkeitsspektrum auf. Es hat seinen Ursprung in dem Bedürfnis des Menschen zu bauen und zu gestalten, wovon zahlreiche Kulturdenkmäler aus alter und neuer Zeit Zeugnis ablegen.
Daraus ergeben sich die Aufgabenfelder: Bau (innen und außen), Denkmalpflege, Grabmalgestaltung und Bildhauerei.
Das Bewahren von Bausubstanz - bedingt durch die zunehmende Umweltverschmutzung - gewinnt immer mehr an Bedeutung. Man denke auch an die heute noch seit Kriegszeiten zertrümmerten Bauten z.B. in Dresden.
Restaurierung und Denkmalpflege sind von daher zu einem weiteren großen Aufgabengebiet des Steinmetzhandwerks geworden.
Das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk erhält einen besonderen Reiz durch das ihm eigene Wechselspiel von Tradition und moderner Technik.

Der staatlich geprüfte Gestalter


Den staatlich geprüften Gestalter gibt es in verschiedenen Kunsthandwerken. Die Prüfung und der Grad der Ausbildung entspricht dem des Technikers. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf dem Bereich Gestaltung. Nach zweijähriger Ausbildung, die parallel zur Meisterausbildung erfolgt, wird eine Prüfung vor einem Ausschuß abgelegt, der aus verschiedenen Fachleuten besteht: Akademischen Bildhauern, Steinmetzmeistern, Architekten und Experten für Kommunikation und Präsentation.